Alternative Limitierung der Bewegung wurde letztendlich ausgeschlossen. Damit wird gesamten Territorium Kataloniens wieder eine uneingeschränkte Mobilität möglich.

Die katalanische Regierung hat sich entschieden, die Maßnahmen zur Eindämmung der Coronavirus-Pandemie zu reduzieren. ProciCat hat nach einer Einschätzung der Lage das Einverständnis zu den Lockerungen gegeben. Aufgrund dieser Entscheidung wird ab kommender Woche wieder eine uneingeschränkte Mobilität gestattet sein. Nach fast drei Wochen darf man den Landkreis ohne Beschränkung auf Personen auf dem eigenen Haushalt wieder verlassen.


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Neben der Lockerung der Einschränkungen des Bewegungsradius, wird auch das Limit der Personenzahl bei privaten Treffen aufgehoben. Des Weiteren dürfen auch gastronomische Betriebe in Einkaufszentren wieder öffnen, die seit Monaten geschlossen sind.

Freie Mobilität in ganz Katalonien ab dem kommenden Montag, dem 26. April. Dies bedeutet, keine territoriale Einschränkung mehr und keine Verpflichtung, nur mit Personen aus dem gleichen Haushalt zu reisen. Dies wurde am heutigen Donnerstag vom Procicat genehmigt und auf einer Pressekonferenz von der Gesundheitsministers Alba Vergés mitgeteilt.

Damit bestätigt sich der für den 26. April von der Generalitat vorbereitete Deeskalationsplan. Dieser sah bereits eine uneingeschränkte Mobilität vor, wenn es die Lage der Pandemie zulässt. Die Situation hat sich entscheidend stabilisiert und erlaubt eine solche Deeskalation“, sagte Vergés.

Eine weitere Änderung betrifft die Gastronomie. Die seit Monaten geschlossenen Bars und Restaurants in Einkaufszentren dürfen endlich wieder öffnen. Darüber hinaus wird das Limit der Verkaufsfläche größerer Geschäfte aufgehoben. Das Limit von 30% der üblichen Kapazität bleibt allerdings vorerst bestehen.

Private Treffen

Uneingeschränkte Mobilität 2
Soziale Aktivitäten sind wieder ohne Limits möglich (Foto: Europa Press)

Wie die katalanische Regierung ebenfalls bestätigt hat, gibt es Änderungen bei gesellschaftlichen Zusammenkünften. Die Beschränkung auf 6 Personen bleibt zwar bestehen, doch müssen diese nicht mehr nur aus einem Haushalt sein, sagte Marc Ramentol. Gleichzeitig stellte der Generalsekretär für Gesundheit klar, dass dies keine Aufforderung zu verantwortungslosen Verhalten sei. Wichtig sei nach wie vor das Tragen von Masken, Hygiene und auf die Einhaltung von Abständen zu achten.

Soziale Interaktion

Vergés sagte dazu: “die Situation der Pandemie ist derzeit stabil, doch auf den Intensivstationen liegen immer noch rund 500 Patienten.“

Die Lage macht flexiblere Regeln möglich, doch „wir müssen nach wie vor mit großer Vorsicht vorgehen.“ Sie erinnerte dabei, dass „die Pandemie noch nicht überstanden ist!“

In diesem Zusammenhang äusserte sich auf der Pressekonferenz auch Innenminister Miquyel Samper. „Wir zählen bei der Aufhebung der Einschränkungen bei privaten Treffen auf das Verantwortungsbewusstsein der Bürger. Dies “bedeutet nicht, dass man sich unbedingt mit Personen aus vielen anderen Haushalten treffen sollte”. Die Ansteckungsgefahr besteht vor allem bei sozialen Interaktionen. Es gilt auch weiterhin, dass solche Begegnungen auf das Nötigste reduziert werden.

Auf der anderen Seite wollte er sich bei dem “vorbildlichen Einhaltung” der Maßnahmen bei der Bevölkerung bedanken. Es ist noch etwas Geduld nötig, aber “wenn wir in dieser Linie fortfahren” kann die Pandemie eingedämmt werden “.

Maskenpficht

“Wir müssen lernen, mit dem Virus zu leben”, fügte Samper hinzu. Oberste Gebote sind weiterhin Anstand, Hygiene Masken und gute Belüftung geschlossener Räume. Dabei haben Behörden und Bürger die gleiche Verantwortung. Es ist noch nicht absehbar, wie lange das Tragen der Maske noch notwendig sei. Eine Diskussion darüber halte er aber zu verfrüht, wenn erst 13% der Bevölkerung geimpft sind.

Eine Woche Gültigkeit

Vergés berichtete auch, dass die Maßnahmen sieben Tage gültig sein werden. Sie treten um Mitternacht zu Montag, den 26. April in Kraft und gelten vorerst bis Sonntagnacht zu Montag, dem 3. Mai.

Was ist ab 26. April in Katalonien erlaubt und was nicht


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