Vor einigen Tagen wurde eine neue Betrugsmethode entdeckt. Das SEPE warnt vor Phising, bei dem der Name der Behörde in falschen Mails verwendet wird.

Die Versuche der Betrügereien im Internet haben seit Beginn Pandemie extrem zugenommen. Diesmal ist es das „Job-Center“ des Arbeitsministeriums, das eine neue Masche entdeckt hat. Das SEPE warnt vor Phishing, bei den Mails versendet werden, die in betrügerischer Absicht den Namen der Behörde verwenden. Dabei wird versucht, bei den Opfern abzukassieren. In diesem Zusammenhang sagte ein Sprecher des Ministeriums, es sei wichtig, genau auf die Absenderadresse der Mails zu achten. Dabei warnte er „keine Nachrichten zu öffnen, die nicht mit der Adresse @sepe.es enden.

Ein weiteres Warnzeichen, dass es sich um eine gefälschte Nachricht handelt, sind Rechtschreibfehler und die Aufforderungen, eine Zahlung zu leisten. Jeden Tag sind es mehr Nutzer, die von verdächtigen Mails berichten.

Alle Nutzer, die solche Mitteilungen per Mail erhalten, sollten dies unbedingt den Behörden melden, sagte ein Sprecher der Polizei. „Die Abteilung für Cyber-Kriminalität benötigt jeden Hinweis, um den Betrügern auf die Spur kommen zu können“, fügte er hinzu.

SEPE warnt vor Phishing in sozialen Netzwerken

Indes hat das SEPE auch die sozialen Netzwerke wie unter anderem Twitter genutzt, um auf die Betrugsversuche aufmerksam zu machen. Dort heisst es:

“‼️Recuerda ➡️ Antes de abrir cualquier correo electrónico comprueba que realmente seamos nosotros.  Si no termina en @ sepe. es NO LO ABRAS”

Aufgepasst, beim Öffnen einer Mail, überprüfe ob sie wirklich von uns stammt. Wenn sie nicht mit @sepe.es endet, NICHT ÖFFNEN“

Schon in den zurückliegenden Wochen tauchten immer neue Methoden auf, bei denen zum beispielsweise falsche SMS versendet wurden. Auch tausende Konten von Whatsapp-Nutzern wurde von einer Gruppe von Hackern „gestohlen“, wie Barcelonalemany berichtete.

In der vergangenen Woche stand des Ministeriums bereits schon einmal in den Schlagzeilen. Hacker hatten das Computersystem der staatlichen Arbeitsagentur lahmgelegt. So war es nicht möglich, die Abteilung, die für die Zahlung der Arbeitslosengelder verantwortlich ist, über das Internet zu erreichen. Betroffen waren dabei nicht nur die Kunden, die keinen Zugang zu ihren Konten hatte. Der Hackerangriff legte auch alle Computer lahm, die an das System angeschlossen sind, selbst die Laptops der Mitarbeiter im Homeoffice.


Um unsere Webseite und damit auch den Service für unsere Lesern weiter verbessern zu können, sind wir auf etwas Hilfe angewiesen. Über eine kleine Unterstützung unserer journalistischen Arbeit würden wir uns daher sehr freuen: