Schuljahr 2021-2022

Nach den Sommerferien geht der Unterricht in den Klassenzimmern wieder los. Was gibt es für das Schuljahr 2021-2022 bezüglich der Pandemie zu beachten?

KATALONIEN / EUROPA PRESS. Die Ferien sind fast vorüber, nach einem Sommer, der im zweiten Jahr in Folge von der Pandemie und Einschränkungen geprägt ist. Auch das neue Bildungsjahr wird nicht unter normalen Umständen stattfinden. Das klare Ziel der Behörden ist aber, das Schuljahr 2021-2022 in den Unterrichtsräumen stattfinden zu lassen.



Am 13. September kehren die Schüler in die Klassenzimmer zurück. Die Bildungseinrichtungen wie Schulen und Institute haben bereits Instruktionen erhalten, welche Protokolle einzuhalten sind. Dies teilten GesundheitsministerJosep Maria Argimon und Bildungsminister Josep Gonzàlez-Cambray auch gegenüber der Presse mit.

Keine Quarantäne für Geimpfte

Ebenfalls anwesend war Regierungssprecherin Patrícia Paja, die betonte, dass „das Schuljahr 2021-2022 erneut von der Pandemie” beeinflusst sein wird. Jedoch gibt es einen deutlichen Unterschied zum letzten Jahr, nämlich einen sehr grossej Teil der Schüler impfen zu können.” Deshalb rief sie erneut dazu auf, dass sich Teenager impfen lassen, “damit die Schulen noch sicherer werden”.

Die Impfung für Schüler bringt eine der wichtigsten Neuigkeiten des neuen Schulkurses mit sich. Denn damit ist es möglich, das Protokoll der Quarantäne flexibler zu handhaben.

Schüler, die bereits vollständigen geimpft oder genesen sind, müssen bei einer Ansteckung innerhalb der Klasse nicht mehr in Quarantäne. Auf diese Weise können weiterhin persönlich am Unterricht teilnehmen.

Ungeimpfte müssen sich bei einem Covid19-Fall als „enger Kontakt“ in Quarantäne begeben und von zu Hause am Unterricht online teilnehmen. Derzeit planen die Gesundheitsbehörden allerdings keine Impfungen von Schülern und Abiturienten in den Einrichtungen selbst.

Argimon, Paja und Gonzàlez-Cambray. bei der Pressekonferenz (Foto: Europa Press)

Auch die Vorgehensweise, im Fall Coronavirus-Positiven in einer Klasse haben sich geändert. Im Schuljahr 2021-2022 werden nicht mehr alle Schüler getestet, um zu sehen, ob es mehr Fälle unter ihnen gibt. Seit Juli werden keine Tests mehr an sogenannten „asymptomatische engen Kontakten“ durchgeführt. Eine Maßnahme, die sich allerdings je nach Lage der Pandemie ändern könnte, erklärte Gesundheitsminister Argimon.

Die veröffentlichten Protokolle werden aller Voraussicht nach zunächst für das erste Trimester gelten.

Präsenzunterricht und Maske

Die Maskenpflicht wird weiterhin für alle Schüler ab der Grundschule gelten, obwohl die Regierung überlegt hatte, diese Maßnahme zu lockern. Dies gilt ebenfalls während der Pausen, da dabei verschiedene Lerngruppen aufeinandertreffen können.

Nach wie vor breitet sich ansteckendere Delta-Variante aus, was es zumindest bisher noch nicht erlaubt, diese Maßnahme zurückzuziehen. Dies steht aber in den kommenden Monaten, abhängig von der durch die Impfung erreichten Immunität, auf der Agenda.

Der Zugang wird weiterhin gestaffelt organisiert sein. Darüber hinaus werden Eltern den Innenhof betreten dürfen, solange sie dafür das Gebäude nicht betreten müssen. Während der Integrationsphase der P3 und P4) dürfen die Schüler in die Aula begleiten werden.

Auch die Hygienemaßnahmen werden flexibilisiert: Die Händehygiene wird beibehalten, aber das Teilen von Schulmaterialien wird wieder gestattet sein.

Weitere Maßnahmen im Schuljahr 2021-2022 sind:

  • Innerhalb von Lerngruppe sind keine Mindestabstände nötig.
  • Personen mit Coronavirus-Symptomen dürfen Bildungseinrichtung nicht betreten (weder Schüler noch Lehrer oder andere Mitarbeiter).
  • Die Klassenräume müssen gut gelüftet werden, wobei die natürliche Belüftung bevorzugt wird (Öffnen von Türen und Fenstern).
  • Es wird empfohlen, Sportunterricht im Freien durchzuführen. Dabei ist keine Maske notwendig
  • Außerschulische Aktivitäten sind auf maximal 15 Schüler begrenzt
  • Elternabende sollen bevorzugt online stattfinden, können aber, mit maximal 10 Personen, auch persönlich durchgeführt werden.
  • Schulfeiern sollten möglichst im Freien veranstaltet werden, unter Einhaltung von Abständen und mit Masken.
  • Alle Schulen müssen einen Covid19-Verantwortlichen haben

Regelmäßiges Händewaschen mit Seife wird nach wie vor notwendig sein. Die Temperaturkontrollen an den Eingängen sind dagegen nicht mehr obligatorisch, können allerdings vom jeweiligen Bildungszentrum freiwillig durchgeführt werden. Die Familien sind für die Gesundheit ihrer Kinder verantwortlich und müssen die Verantwortungserklärung zu Beginn des Schuljahres unterschreiben.


Um unsere Webseite und damit auch den Service für unsere Lesern weiter verbessern zu können, sind wir auf etwas Hilfe angewiesen. Über eine kleine Unterstützung unserer journalistischen Arbeit würden wir uns daher sehr freuen: