Nach langen Beratungen wurde beschlossen mit den Lockerungen zu warten. Die meisten Maßnahmen bleiben bestehen, mit wenigen Ausnahmen


ProciCat wollte ab Montag, dem 22. Februar, eine „gewisse Flexibilität, zu genehmigen, hieß es im Vorfeld. Mit der Entscheidung wurde so lange wie möglich gewartet, um mehr Daten der Entwicklung der Pandemie auswerten zu können. Letztendlich kam man zu dem Schluss: die Maßnahmen der in Katalonien geltenden Anti-Covid-Beschränkungen bleiben weiterhin bestehen.

Wie Barcelonalemany.com bereits berichtete, wird eine solche Entscheidung meist am Donnerstag vor Ablauf der aktuellen Bestimmungen getroffen. Diesmal wurde es verschoben, um mehr epidemiologischen Daten auswerten zu können.

Nach der Analyse der Situation wurde beschlossen, dass der Großteil der Maßnahmen eine Woche länger bestehen bleiben wird. Davon ausgenommen sind nur drei Punkte.

  • Alle außerschulischen Aktivitäten können wieder aufgenommen werden, jedoch nur für Kinder und die Grundschule. Was die anderen Altersgruppen betrifft, ist dies nur innerhalb der Lerngruppe möglich, wie dies bisher der Fall war.
  • Sportvereine dürfen ihre Mitglieder wieder trainieren lassen und dies in unbegrenzter Form. Damit ist es wieder erlaubt mit mehr als 6 Personen an Trainings, sportlichen Aktivitäten und Wettbewerben teilnehmen.

Die Änderungen sind in diesem Umfang bis zum 28. Februar gültig. Zugleich wurde mitgeteilt, dass die Maßnahmen für andere Sektoren wie Handel oder Gastronomie bestehen bleiben. Eine weitere Neuerung ist, dass der Zirkus als kulturelles Ereignis betrachtet wird. Daher ist eine Kapazität von 50% erlaubt, solange sie 1.000 Personen nicht überschreitet. Dies gilt, wenn sie sich im Freien oder in einem gut belüfteten Raum befindet.

Keine Änderungen

So können die mehr als 400 Quadratmeter großen Geschäfte und Einkaufszentren auch am Montag noch nicht wieder öffnen. Sie sind seit dem Tag nach den Heiligen drei Königen geschlossen, als eine Verschärfung der Anti-Covid19-Maßnahmen in Kraft trat.

Auch die Situation von Bars und Restaurants wird sich nicht ändern. Die Gastronomen müssen mit der Flexibilisierung leben, die ihnen am 4. Februar genehmigt wurde. Damit dürfen sie morgens und mittags eine Stunde länger öffnen, um Frühstück und Mittagessen zu servieren.

Hinsichtlich der Beschränkung der Mobilität wird sich auch nichts ändern. Die am 8. Februar in Kraft getretene Regelung wird beibehalten. Ebenfalls gilt die Ausgangssperre weiterhin von 22 Uhr bis 6 Uhr morgens.


Alle aktuellen Bestimmungen
auf einen Blick


Marc Ramentol, Generalsekretär der Gesundheitsbehörde, hat bereits an diesem Montag eine „weitreichende Deeskalation“ ausgeschlossen. Er argumentierte, dass weder die aktuelle Entwicklung der Pandemie noch die Situation in den Krankenhäuser dies zulasse.