Katalonien behält die aktuell geltenden Regelungen bei. Nach einem Meeting mit den Gesundheitsbehörden, entschied die Regionalregierung keine Änderungen der Maßnahmen zur Eindämmung der Covid19-Pandemie zu veranlassen.


KATALONIEN / EUROPA PRESS: Der Procicat-Krisenstab hat nach einem Treffen mit der Generalitat beschlossen, vorerst keine Änderungen der Maßnahmen zu verordnen. Die Entwicklung der Pandemie zeigt derzeit erneut eine negative Tendenz. Aus diesem Grund wurde darüber beraten, die für die Feiertage festgelegten Maßnahmen zu verschärfen.

Innenminister Miquel Sàmper teilte dies gemeinsame mit Gesundheitsministerin Alba Vergés auf einer Pressekonferenz mit. Vergés begründete die Entscheidung mit dem „guten Verlauf an den bisherigen Feiertagen.


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Die aktuellen Beschränkungen gelten für 15 Tage (bis 11. Januar), der heutige Montag wurde als Tag für mögliche Änderungen festgelegt. Die Maßnahmen umfassen die begrenzten Öffnungszeiten der Gastronomie und die verkürzte Ausgangssperre an Feiertagen.

Seit dem 21. Dezember dürfen Bars und Restaurants nur während der Frühstücks- und Mittagspause öffnen. Das gleiche Regierungsdekret erlaubt Treffen von bis zu 10 Personen aus bis zu zwei Haushalten am 24., 25., 26. und 31. Dezember 6. Januar.

Vorerst keine Änderungen der Maßnahmen

“Die aktuell geltenden Regelungen haben bisher gut funktioniert und wurden von den Menschen respektiert. An den Weihnachtstagen haben die Behörden merklich weniger Mobilität registriert. Wir sind zufrieden wie die Feiertage bis jetzt verlaufen sind.”

Sàmpèr erklärte, “dass man in der Sitzung am heutigen Montag zu dem Ergebnis kam, dass vorerst keine Änderungen der Maßnahmen angeordnet werden müssen.” Er wies darauf hin, dass man die Entscheidung “auf der Grundlage der Analyse von Gesundheitsdaten” getroffen habe. „Neu-Infektionen, zu denen es während der Weihnachtstreffen gekommen sein könnte, werden wohl bis ins neue Jahr nicht in Statistiken auftauchen.

Es wird nichts ausgeschlossen

„Heute wurde die Entscheidung getroffen, die aktuell geltenden Maßnahmen in beizubehalten”, sagte Vergés. Sie stellte aber auch klar, dass die Entwicklung der Pandemie in jedem Moment genau analysiert wird. Wir schließen natürlich nichts aus, bei einer weiteren Verschlechterung der Situation auch wieder striktere Maßnahmen ergriffen werden.”

Sie fügte aber hinzu: Die Ankunft des Impfstoffs gegen das Coronavirus darf nicht zum Anlass genommen werden, die Sicherheitsmaßnahmen ausser Acht zu lassen. Die Die Entwicklung der Pandemie hängt zu jeder Zeit auch von der Mitarbeit der Bevölkerung ab.