Jardins de Laribal

Einer von zahlreichen Orten der Stadt, der mit seiner Ruhe und viel Grün überrascht. Kleine Terrassen, Wasser und schattige Plätzchen warten in den Jardins de Laribal

Auf dem Montjuïc gibt es so Einiges zu entdecken. Darunter beispielsweise die beeindruckende alte Burg und die alten Anlagen der Olympischen Spiele im Jahre 1992. Der bekannteste Berg der Stadt (neben dem Tibidabo), beherbergt neben anderen Parks und Gärten noch einen wirklichen Schatz. Die Jardins de Laribal sind ein kleines grünes Paradies, eine wahre ästhetische Attraktion und durch sein Alter auch von historischem Wert.



Für die Gestaltung der Gärten wurde zu jener Zeit der Architekt und Landschaftsgärtner Jean-Claude Nicolas Forrestier beauftragt. Gemeinsam mit seinem Kollegen Nicolau María Rubió i Tudirí widmete er sich diesem Projekt zur Urbanisierung des Montjuïc. Fertiggestellt wurde er pünktlich zur Weltausstellung 1929 in Barcelona.

Schattige Plätzchen unter den Pagoden (Foto: BarcelonAlemany.com)

Schattige Alternative an heißen Tagen

Somit ist ein Spaziergang über die fast hundert Jahre alten Kacheln wirklich ein besonderes Erlebnis. Gerade im Sommer ist es eine Möglichkeit, den vollen Stränden in Barcelona und der Sonne einen Moment zu entfliehen. Und das Beste daran: man muss dazu nicht einmal die Stadt verlassen. Ein grünes Paradies, eine Oase der Ruhe inmitten des lebendigen und so manches Mal auch stressigen Barcelona. Das Plätschern des Wassers aus den Springbrunnen und die Umgebung üppiger Vegetation laden zum Relaxen ein.

Angelegte Terrassen und kleine Brunnen in den Jardins de Laribal (Foto: BarcelonAlemany.com)

In der Gartenanlage wurde eine Vielzahl von Terrassen auf unterschiedlichen Ebenen angelegt, die über verschiedene Wege und Treppen verbunden sind. Doch besonders an heißen Tagen interessiert uns eine Eigenschaft der Jardins de Laribal am meisten. Im Bereich mit den Säulen und dem steinernen Boden hält sich unter seiner Überdachung ein angenehmer Schatten. Ein Schatten, umgeben von Pflanzen, Bäumen, Sträuchern und Reben, die dem Ganzen sein besonderes Ambiente verleihen. 

Entlang des Weges verteilt sind zahlreiche Brunnen, deren Wasser zwischen den Säulen und den Reben fließt. Auf diese Weise hält sich in diesen Korridoren eine Temperatur, die zusammen mit der Umgebung zum Verweilen einlädt.


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