Generalitat verlängert die Ausgangssperre

Leere Via Laeitana (Foto: David Zorrakino - Europa Press)

Die Lage ist weiter angespannt. Auch die Krankenhäuser stehen unter Druck. Generalitat verlängert die Ausgangssperre um weitere 7 Tage.

Die Regierung erweitert die Liste der Orte, in denen die nächtliche Ausgehbeschränkung auch während der kommenden Woche angeordnet werden soll. Aufgrund der anhaltend hohen Zahlen neuer Ansteckungen mit dem Coronavirus bleibt „uns keine andere Möglichkeit, als die Maßnahme beizubehalten.”

Die Generalitat verlängert die Ausgangssperre, die ab 24. Juli für 165 Gemeinden und 81% der Bevölkerung gelten wird. “Diese wurde, wie schon in der Woche zuvor, heute von der Justiz bestätigt”, teilte Regierungssprecherin Patrícia Plaja mit. Auch die weiteren Beschränkungen, die Anfang letzter Woche angeordnet wurden, bleiben unverändert gültig.



Insgesamt 16 Gemeinden werden von der Liste derer genommen, in denen die 7-Tage-Inzidenz besonders hoch ist. Dagegen werden 20 Ortschaften aufgenommen. Dadurch wächst die Zahl der Ortschaften in denen man während der Nachstunden nicht aus dem Haus darf auf 165. 

In der ersten Woche die Ausgangssperre waren es mit 161 etwas weniger. Hinzukommen beispielsweise Lleida, Igualada (Anoia), el Vendrell (Baix Penedès) oder la Bisbal d’Empordà (Baix Empordà). Dagegen sind die Zahlen in Solsona gefallen, sodass die Stadt von der Liste genommen wird.

Weitere 7 Tage Ausgangssperre
Vielerorts sind die Strassen und Plätze nachts wieder leer (Foto: ACN)

Auch Roses, Vilafant und ebenfalls l’Ametlla de Mar und Mont-roig del Camp, sowie Torroella de Montgrí und Ulldecona sind betroffen.  

Genehmigung des Gerichts

Die Regierung hatte am Mittwoch beim obersten Gerichtshof die benötigte Genehmigung beantragt. Der Plan war, die gerichtliche Bestätigung noch vor dem Wochenende zu erhalten. Durch die gerichtliche Bestätigung wird die Massnahme bis zum 30.Juli Gültigkeit haben.

“Wir sind uns des Ausnahmecharakters einer Maßnahme bewusst, die wir natürlich auch nicht normalisieren wollen”, sagte Plaja. Die epidemiologische Lage der Region sei “nach wie vor schlecht. Die Daten weisen “auf einen Trend der Stabilisierung hin. Es wäre jedoch ein Fehler, bereits von einer wirklichen Verbesserung zu sprechen”, fügte die Regierungssprecherin hinzu.

Die Ausgangssperre gilt von 1 bis sechs Uhr morgens. Sie betrifft Gemeinden ab 5.000 Einwohnern mit einer Inzidenz von mindestens 400 Fällen pro 100.000 Einwohner der letzten sieben Tagen. Die Regierung schließt auch Gemeinden ein, die von Orten mit hohen Inzidenz-Zahlen umgeben sind.

Neben der Verlängerung der Ausgehbeschränkung während der Nachtstunden hat sich die Generalitat heute ebenfalls zur Vorgehen in den kommenden Wochen geäussert. Dabei teilten die Verantwortlichen mit, dass grössere Treffen im Sommer nicht gestattet sein werden.


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