Die aktuell geltenden Maßnahmen scheinen zu helfen. Die Bilanzen der Gesundheitsbehörden zeigen positive Tendenzen bei der Entwicklung der Pandemie.


Noch bis Sonntag gelten die aktuellen Maßnahmen, die unsere Mobilität auf Landkreise beschränkt und die Gastronomie nur stundenweise öffnen lässt. Die derzeitigen Beschränkungen, die am …. in Kraft traten, zeigen ihre Wirkung bei der Entwicklung der Pandemie.

Der Druck auf die Krankenhäuser sinkt langsam, aber die Behörden fordern zur nach wie vor zur „Vorsicht“ auf. Dagegen fordern sowohl Vertreter der Händlerverbände als auch der Gastronomie mehr Stunden der Aktivität. Das ProciCat-Team trifft am heutigen Donnerstag zusammen, um eventuelle Änderungen der aktuellen Regelungen zu beschließen. Wie man gegenüber der Presse mitteilte, werden die Beratungen länger dauern und heute wohl keine Entscheidung getroffen.

Dafür gibt es einen einfachen Grund, wie eine Sprecherin sagte ließ. „Man will mehr Zeit haben, um Daten der Entwicklung der Pandemie zu analysieren, bevor Maßnahmen entschieden werden.“ Das Krisen-Komitee hat den nächsten Montag im Visier, wenn die Verlängerung der aktuellen Beschränkungen zur Bekämpfung der Coronavirus-Pandemie endet.

Varianten des Virus

Die epidemiologischen Daten entwickeln sich positiv, aber es wird nicht erwartet, dass sich die Maßnahmen wesentlich ändern. Im Moment konzentriert sich die Sorge auf die mögliche Ausbreitung der Covid19-Varianten aus Großbritannien und Brasilien, die ansteckender sein sollen. Auch Gesundheitsministerin Alba Vergés erklärte am Dienstag, dass die Maßnahmen in der aktuellen Form überdacht werden. Im Hinblick auf eine eventuell weitere Lockerung warnte sie, und sagte, dass dies „mit Zurückhaltung“ geschehen müsse.

Gastro Coronavirus Barcelona
Gastronomen haben derzeit nur einbgeschränkte Möglichkeiten ihre Gäste zu bewirten (Foto: BarcelonAlemany.com)

Sinkende Zahlen in Katalonien

Nach sechs Wochen mit steigenden Zahlen gab eine positive Tendenz in der Entwicklung der Pandemie. Diese begann in der Woche vom 18. bis 24. Januar mit rund 11% weniger Fällen von Covid-19-Infektionen. Der Rückgang setzte sich in den darauffolgenden Wochen mit je 15% und 27% weniger positiven Ergebnissen von PCR-Tests fort. In der vergangenen Woche, vom 8. bis 14. Februar, wurde erneut eine geringere Anzahl registriert. Das Gesundheitsamt meldete 28% (4.170) weniger Fälle des Coronavirus. 

Die RT-Rate lag am 14. Februar bei 0,85, der letzten vom katalanischen Gesundheitsamt veröffentlichten Zahl. Der Index gibt an, wie viele Menschen von einer mit Covid19 infizierten Person angesteckt werden. Diese Rate liegt nun bereits seit 27 Tagen unter der Marke von 1.

Krankenhäuser

Derzeit werden 2.117 Menschen in katalanischen Krankenhäuser wegen Covid19 behandelt. Diese Zahl hat sich in den letzten 24 Stunden um 51 reduziert. Die Zahl nimmt tendenziell von Montag bis Freitag ab, steigt jedoch an Wochenende an, da am Samstag und Sonntag weniger Patienten entlassen werden.

Laut dem neuesten Bericht liegen aktuell 616 Patienten in kritischem Zustand auf Intensivstation öffentlicher und privater Krankenhäuser. Die Zahl ähnelt der Bilanz von vor einem Monat, am 20. Januar waren es insgesamt 617 Menschen.

Neue Einheiten des Impfstoffs

Das spanische Gesundheitsministerium teilte unterdessen mit, dass man bis Mitte März 9,7 Millionen Einheiten des Wirkstoffs gegen das Coronavirus erwarte. Außerdem wurde bekanntgegeben, dass die 396.000 AstraZeneca-Impfstoffe bereits eingetroffen und ab Freitag an verschiedenen autonomen Regionen verteilt werden. Landesweit wurden bisher 5,87% der Bevölkerung mindestens die erste Dosis des Impfstoffs verabreicht, hieß es in der Mitteilung weiter. In Barcelona sind es bis gestern insgesamt 60.450 Menschen gewesen.