Die umstrittenen Betonblöcke sollen verschwinden. Mehrere Unternehmen haben Entwürfe eingereicht, nach denen die neuen Terrassen in Barcelona entstehen sollen.

Barcelona hat vier Terrassen-Prototypen vorgestellt, die auf einer Plattform auf der Straße installiert werden sollen. Die verschiedenen Modelle werden nun getestet, um zu schauen, welches die temporären Betonbarrieren ersetzen wird. Tatsächlich aber könnten sogar alle vier genehmigt werden, sollten sie sich beweisen. Einige der präsentierten Prototypen für die neuen Terrassen sind bereits in Straßen von Eixample zu sehen.

Ein Ausschuss wird den Betrieb der Plattformen einige Wochen lang bewerten und sich dann für ein Modell entscheiden. Die Kommission setzt sich aus Vertretern des Stadtrates, Mitgliedern des Gastronomie-Verbands und Bürgern zusammen, die die Plattformen nutzen.



Verschiedene Modelle

Vier verschiedene Unternehmen (Urbadis Microarquitectura, Escofet, Fablab Alberch und Lekustudio Durbanis) haben ihre Entwürfe präsentiert. So unterschiedlich wie sie sind, haben sie alle eine Gemeinsamkeit. Sie basieren auf Modulen und lassen sich daher leicht an die Anzahl der Tische in jedem Betrieb anpassen. Darüber hinaus sind alle vom Gehweg aus zugänglich, wetterfest, pflegeleicht und entsprechen den vorgeschriebenen Sicherheitsvorschriften. 

Die vier Entwürfe

Das sind die Prototypen von Urbadis Microarquitectura, Lekustudio Durbanis, Escofetund Fablab Alberch:

Im Lauf des Monats Juni werden die vier Prototypen in 11 Bereichen installiert – die meisten davon im Stadtteil Eixample. Sobald die Genehmigung erteilt ist, werden die Baupläne veröffentlicht, so dass sie jedes Unternehmen der Branche herzustellen darf.

Einigung zwischen Stadt und Gastronomie

Während der Pandemie wurden Terrassen teilweise im Straßenbereich installiert, um den Gastronomen zu helfen, die geforderten Sicherheitsabstände zu gewährleisten. Dies geschah ebenfalls, um die Plätze, die durch die Anticovid-Beschränkungen in Innenbereichen nicht nutzbar waren, auszugleichen. Diese sollen nun in dieser Form bestehen bleiben. Darauf hat sich die Stadtverwaltung mit dem Gremium des Gastgewerbes geeinigt. Ihr Direktor, Roger Pallarols, hat den Vereinbarung mit den Stadtverantwortlichen als positiv bewertet. “Wir sind froh über die Empathie Barcelonas für den Restaurantsektor”, sagte er.

Mehr als 1500 Lizenzen

Seit Mai 2020 hat der Stadtrat 1.588 neue Lizenzen oder Erweiterungen für Terrassen erteilt. Ein Teil davon in Bereichen genehmigt, in denen sich zuvor Parkplätze befanden. Ziel ist es nun, diese für die Gastronomie gewonnenen Zonen beizubehalten. Verschwinden sollen jedoch die bisher verwendeten Betonblöcke und Pylone. Die umstrittenen Barrieren sollen spätestens im Laufe des Jahres 2022 durch die neuen Strukturen ersetzt werden.

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