Die Polizei berichtet, dass sich die Fälle häufen. Immer öfter werden in letzter Zeit Betrugsversuche per SMS angezeigt.


SPANIEN, EUROPA PRESS. „Ihre Sendung liegt in der Abholstation bereit“ oder „Wir konnten Ihr Paket nicht zustellen„. Die Polizei informierte in einer Pressemitteilung darüber, dass die Betrugsversuche per SMS, Phishing bzw. über E-Mail in letzter Zeit immer häufiger werden.

Die Nachrichten werden mit Namen von Kurierunternehmen wie SEUR, DHL oder FedEx versendet um sie glaubhaft erscheinen zu lassen. Der enthalten einen Link zu Webseiten, über die versucht wird, an persönliche Benutzerdaten oder Zahlungsinformationen.

„Es handelt sich um eine massive Betrugswelle“, warnen sowohl spanische Polizeibehörden, als auch die Mossos d’Esquadra. Durch das sogenannte „Phishing“ können nicht nur sensible persönliche Informationen in die falschen Hände gelangen.

In den Antworten auf den Tweet erklären viele Benutzer, dass sie sogar Nachrichten bekamen, die ihren Vor- und Nachnamen enthielten. Durch die Pandemie hat sich der Versand von Produkten enorm erhöht, erklärte dazu ein Sprecher der Mossos d’Esquadra. Diese Tatsache führte parallel aber auch dazu, dass die Anzahl der betrügerischen Mitteilungen zugenommen hat.

Sobald der Benutzer auf eine der Webseiten gelangt, wird nicht nur auf seine Daten zugegriffen. Darüber hinaus manipuliert eine Software das Sicherheitsprogramm des Handys, welches normalerweise das Herunterladen betrügerischer Anwendungen verhindert.

Beispiele von Textnachrichten mit Link zu Betrugsseiten (Fotos: Mossos d’Esquadra).


Um solche Betrügereien zu vermeiden, wird geraten, beim Empfang einer solchen Mitteilung vorsichtig zu sein und nicht impulsiv zu handeln. Auf keinen Fall sollten Links angeklickt oder Dateien herunterladen werden, wenn Zweifel an der Herkunft bestehen.

Auf Hinweise achten

Diese SMS enthalten normalerweise einige Hinweise, die Zweifel an ihrer Echtheit aufkommen lassen. Dies sind beispielsweise ungewöhnlich verkürzte Links zu einer anderen Domain als der, die das Unternehmen benutzt. Oft findet man in den Nachrichten auch grammatische oder Rechtschreibfehler.

Wenn man eine Sendung erwartet, ist es wichtig, deren Status ausschließlich auf die offiziellen Websites des jeweiligen Unternehmens zu konsultieren. Zu beachten ist auch, dass diese niemals verlangen, dass Benutzer mobile Apps installieren, um Pakete zu verfolgen.

Die Unternehmen, deren Namen die Täter der Betrugsversuche per SMS verwenden, warnen die Benutzer. Man solle sich genau auf die Webadresse achten, zu denen die Links führen. Auf keinen Fall sollten dort die E-Mail-Adresse oder andere persönliche Daten eingegeben oder zusätzliche Zahlungen akzeptiert werden.